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Hauspuma: Inhaltsstoffe verstehen ( Beispiel Katzenfutter)
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Autor:  sally [ Mi 4. Nov 2009, 00:19 ]
Betreff des Beitrags:  Hauspuma: Inhaltsstoffe verstehen ( Beispiel Katzenfutter)

Zitat:
Was ist was? | :: Deklaration verstehen ::

Antioxidans / Antioxidantien: verhindert das Ranzigwerden von Fett und dient der Konservierung, natürliche Antioxidantien (Vit. C, Vit. E) schützen den Organismus vor "Freien Radikalen"

Ascorbinsäure: synthetisch hergestelltes Vitamin C, fälschlicherweise als 'natürliche' Antioxidantien' bezeichnet, die schon bei leichten Überdosierung einen schädigenden Einfluss gegen körpereigene Zellen ausüben. Vitamin C wird von gesunden Katzen in der Leber selbstständig gebildet und muss nicht mit der Nahrung aufgenommen werden.

Ascorbyl Palmitat: fettlösliche Form von Vitamin C

Bäckereierzeugnisse: Brot, Nudeln, kann auch ein Hinweis auf versteckten Zucker sein, der in Katzenfutter nichts zu suchen hat

BHA= Butylhydroxyanisol (Code E 320) und BHT= Butylhydroxytoluol (Code E 321) sind bereits in vielen Teilen Europas verboten und werden nach wie vor als Konservierungsmittel eingesetzt

Bierhefe: Nebenprodukt der Bierherstellung, reich an Vitamin B

Blutmehl: getrocknetes, gemahlenes Blut- stickstoffreicher, schnell wirksamer, organischer Dünger
Braureis: Braureis ist ein Nebenprodukt der Reisherstellung, s.g. Schmachtkörner (Abfall), die für sonst nichts zu gebrauchen sind

Brauner Reis: unpolierter Reis (Natur- oder Vollkornreis)

Carrageen: Geliermittel- Im Tierversuch wurden Geschwürbildungen und Veränderungen im Immunsystem mit abgebautem Carrageen festgestellt. Es gibt Behauptungen, dass Carrageen die Aufnahme von Mineralien wie Kalium behindert und Allergien auslösen kann. Eine neue Studie zeigt darüber hinaus eine deutliche, bisher nicht gut erklärte antivirale Aktivität gegen humane Papillomviren (HPV), die Gebärmutterhalskrebs auslösen können.

Cellulose: unverdauliche Zellwandbestandteile (Ballaststoffe), z.B. Getreidehülsen, Nussschalen, Abfälle der Getreideherstellung

Cerealien: Abfall aus der Müsliherstellung

Chondroitin: Stoffwechselprodukt des Glucosamins (Das Glucosamin ist eines der Hauptmoleküle, die die Bildung von Gelenkknorpel fördern und zu deren Elastizität beitragen. Es ist damit perfekt auf das Chondroitin abgestimmt, das seinerseits die Zerstörung von älterem Knorpelgewebe hemmt. Es kommt im Knorpelgewebe zahlreicher Tierarten vor. Das Glucosamin ist ein Zuckermolekül, und Bestandteil der Proteoglykane. Diese sind ein Grundelement in der Knorpelbildung.) mit gleichen Eigenschaften, allerdings weniger gut verdaulich
Der Pathologe Prof. Dämmrich hat es schon vor mehr als 20 Jahren niedergeschrieben:
"... mit der Steigerung des Umsatzes der Futtermittelindustrie steigt die Rate der Erkrankungen bei Hunden und Katzen."

dehydriert: getrocknet

Digest: Flüssigkeit, die von tierischen Geweben mit Hilfe von chemischer oder enzymatischer Hydrolyse hergestellt wird- chemisch vorverdaute Nahrung

DL-Methionin / DL-Lysin: chemisch hergestellte Aminosäuren, Hinweis auf sehr geringen Fleischanteil im Futter (oft in Trockenfutter enthalten)

EG-/EWG-/EU-Zusatzstoffe: künstliche Konservierungsstoffe wie BHA, BHT, Ethoxyquin und weitere Stoffe

Eier und Eierzeugnisse: Abfallprodukte aus der Eierverarbeitung

Eiweißextrakte: auch Kleber- pflanzlich aus z.B. Soja, Abfallprodukt bei der Mehlerzeugung, minderwertige Eiweißquelle

Erbsenkleie: Nebenerzeugnis der Herstellung von Mehl aus Erbsen, das in der Hauptsache aus Erbsenschalen besteht, die bei der Schälung und Reinigung von Erbsen anfallen

Erythrosin (E127): künstlich hergestellter Azorfarbstoff

Ethoxyquin (E 324): Konservierungsmittel- effizientes und sehr billiges chemisches Antioxydant (Hersteller US-Multi Monsanto, ursprüngliche Verwendung war, die Haltbarkeit von Gummi zu verbessern), in Lebensmitteln nicht mehr zugelassen (früher zur Oberflächenbehandlung von Äpfeln)

Fette: wenn nicht genauer bezeichnet, meistens Abfall. Die meisten "Tierkörperbeseitiger" in Holland, Belgien und Deutschland haben als zweiten Gewerbezweig die Fettherstellung. Hochwertige Fette und Öle werden in der Regel genau angegeben.

Fischmehl: getrocknete Fischnebenerzeugnisse und/oder getrocknetes Fischfleisch

Fischnebenerzeugnisse: Fischinnereien, Flossen, Köpfe, Gräten, Fischaugen etc.

Fleischmehl (Tiermehl): kann, wenn nicht näher bezeichnet, alles beinhalten und stammt meist aus Abdeckereien und darf seit 2001 nicht mehr an Nutztiere verfüttert werden

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse: wenn nicht näher bezeichnet, alles von Tierkörpern oder Teilen von Tierkörpern warmblütiger Landtiere (z.B. Häute, Hufe, Blut, Federn, Mägen, Därme, Lunge, Grieben, Sehnen, Knochen und Tiermehl). Nebenerzeugnisse sind alle Produkte, die nicht für den menschlichen Verzehr geeignet sind.

Fructo-Oligosaccharide: regeln die Darmtätigkeit auf natürliche Weise und sorgen für ein gesundes Gleichgewicht innerhalb des Verdauungssystems.

Der Zusatz ist nötig, wenn das z.B. Futter aufgrund seiner Zusammensetzung schlecht verdaulich ist. Zusätzlich wird Durchfall unterdrückt, der auf Grund der Inhaltsstoffe natürlicherweise entstehen würde. Fructo-Oligosaccharide kommen gerne in Diätfuttermitteln zum Einsatz.

Geflügelmehl: KEIN Fleisch, sondern Geflügelschlachtnebenprodukten (alles vom Huhn was kein Fleisch ist u. a. auch Federn, Klauen, Schnäbel)

Geflügelfleischmehl: reines Fleisch NACH DEM TROCKNEN!

Geflügelprotein: besteht aus einer Mischung von Geflügelschlachtnebenprodukten (alles vom Huhn was kein Fleisch ist u. a. auch Federn, Klauen, Schnäbel)

Geflügelnebenprodukte: sind in der Regel Köpfe, Füße, Eingeweide, Blut, Urin (als Salzersatz, der Hersteller braucht Salz als Zusatzstoff nicht mehr aufzuführen) und Federn (Füllstoff)

Gemüse: wenn nicht näher aufgeführt, können alle Gemüsearten oder sogar Hülsenfrüchte sein. Hülsenfrüchte im Futter können zu Verdauungsproblemen führen.

Geschmacksverstärker: sind schädlich und sollten in einem hochwertigen Futter auch nicht notwendig sein, weder künstliche Aromastoffe noch natürliche Verstärker wie Zucker oder Karamell.

Getreidemehl: alle Arten von gemahlenem Getreide

Glucosaminhydrochlorid: aus Schalentieren gewonnene Substanz, die die Wasserspeicherfähigkeit des Knorpels unterstützt

Gluten: Siehe Maisgluten

Grieben: Abfallprodukt aus der Talgproduktion, ausgelassenes Fett von z.B. Innereien aus Tierkörperbeseitigungsanlagen
..................


Wem der Appetit noch nicht vergangen ist, hier geht es weiter:

www.hauspuma.de

Autor:  Anzeige [ Mi 4. Nov 2009, 00:19 ]
Betreff des Beitrags: 


Autor:  Lütte Füxxe [ Mi 4. Nov 2009, 08:47 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Hauspuma: Inhaltsstoffe verstehen ( Beispiel Katzenfutte

schtoop gelöscht

Autor:  stüti [ Mi 4. Nov 2009, 09:24 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Hauspuma: Inhaltsstoffe verstehen ( Beispiel Katzenfutter)

Das Buch kann ich auch nur empfehlen.

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