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Mobility, das ist eine junge bisher noch wenig bekannte Hundesportart, bei der es darum geht, die Hunde auf spielerische Weise an die unterschiedlichsten Gegenstände und Hindernisse aus unserer hochtechnisierten Umwelt zu gewöhnen. Die Übungen stammen zum Teil in leicht abgeänderter Form aus dem Agility oder sind an die Rettungshundearbeit angelehnt.
Ein Hund, der über Planen und Roste geht, über Röhren klettert oder diese durchläuft, Schrägen aus den verschiedensten Materialien überwindet und sich auf einer Schubkarre oder einem Leiterwagen fahren lässt, trainiert seine Alltags – und Umwelttauglichkeit. Dem Einfallsreichtum der Trainer und Hundehalter sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Mobility ist ein Sport für die ganze Familie und für jeden Hund. Denn nicht das Tempo entscheidet, sondern die Genauigkeit der Ausführung. Mobility eignet sich daher auch für die nicht mehr ganz so jungen Hunde (und Hundehalter). Und auch die größeren Rassen, wie Labrador, Berner Sennenhund oder Doggen, die im Hundesport oft zu kurz kommen, finden schnell ihre Freude daran und zeigen, was sie können. Mobility ist eine sinnvolle und auslastende Bewegung mit dem Hund ohne Hektik. An erster Stelle steht der Spaß an der Bewegung und das Spiel mit dem Hund. Stets geht es dabei mit Ruhe und Gelassenheit zu. Mobility stärkt das beiderseitige Vertrauen von Hund und Mensch und bietet beiden Seiten eine tolle Möglichkeit, gemeinsam Spaß zu haben.
So oder ähnlich sieht ein Mobility-Parcours aus:
Schrägwand überwinden ( 1,20 m hoch)
Leiterwagen/Schubkarre (Hund wird darin über eine bestimmte Strecke gezogen/geschoben)
Slalom um 5 Stangen
Tisch, draufspringen und ½ Minute verweilen
Hochsprung (Sprung über ein Hindernis)
Fester Tunnel (Hindurchgehen)
Voransenden zum Podest (Vorausschicken des Hundes zum Podest)
Schirm (zweimaliges Auf- und Zuklappen eines Schirm in Nähe des Hundes)
Hundeschaukel (½ minütiges Verharren auf einer frei schwebenden, wackelnden Fläche)
Schlupfsack (Krabbeln durch einen 3m langen Sacktunnel)
Fassbrücke (Überqueren eines Brettes über 2 Fässer)
Wellblech (Überqueren eines Wellblechs in Querrichtung)
Gegenstand tragen (Tragen eines Gegenstandes im Fang über 20m)
Reifensprung (Durchspringen eines Reifens)
Laufsteg (Überqueren eines 50 cm hohen Laufstegs)
Bänder (unter einem mit farbigen Bändern behängten Tisch/Gestell hindurch kriechen)
Anbinden, angebunden ruhiges Warten auf den Hundeführer
Fragen (Es werden dem Hundeführer 10 Theoriefragen nach Wahl gestellt, von denen er 8 richtig beantworten muss)
_________________ Wolf, Amaroq, zum Vater nehme ich dich. Meine Füße laufen, weil du bist. Mein Herz schlägt, weil du bist. Lieben kann ich,weil du bist.(J.C.George)

Liebe Grüße Marion und Sally
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